Kornati Cup letzter Tage Buffet

Kornati Cup 03.05.2018 letzte Wettfahrt Sturm und Flaute

Kornati Cup 03.05.2018 letzte Wettfahrt Sturm und Flaute: So schnell gehen 4 Tage vorbei... Schon jetzt sind wir uns sicher, wieder viel dazu gelernt zu haben. Ganz anders als bei der Langfahrt kommt es hier auf Schnelligkeit, Taktik und Präzision in den einzelnen Fahrten und Schlägen an. Auch wenn das Wetter etwas - sagen wir mal .... eigensinnig - war, haben wir viel Spaß an Bord gehabt. Viele neue Eindrücke und Bekanntschaften haben wir ebenfalls gewonnen und gemacht.

Zurück nach Murter

Der letzte Tag soll es noch einmal in sich haben. Der Regen in der Nacht und ordentlich Wind haben es bereits angekündigt. Diesmal hat die Regatta-Leitung Tonnen ausgelegt, die es zu umrunden gibt, bevor es durch die Inseln zurück nach Murter geht. Wir verstecken uns in der Abschattung einer Insel während wir warten. Die Regatta-Leitung hat entschieden: zu viel Wind. Wer während der Wartezeit falsch in der Welle steht, wird ordentlich durchgeschüttelt. Aber der Wetterbericht hatte ja versprochen, dass der Wind weniger wird. Mit genug Geduld kam es dann auch so.

Nach einer guten Stunde hieß es für die erste Klasse: Fertig zum Start. Wir starten als zweite Klasse, da können wir uns wieder etwas von den anderen abschauen und kurzfristig unsere Strategie planen. Und diesmal sollte das voll daneben gehen. Irgendwas passte nicht, wir konnten die geplante Höhe nicht gehen und mussten doch tatsächliche schon vor der Startlinie zwischen Boot und Tonne wenden. Egal, Augen zu und durch. Wir sind hier um zu lernen. Nach den ersten Schlägen analysieren wir die Situation - so schlecht war das gar nicht. Wir haben nicht viel verloren und konnten sogar noch ein bisschen auf die anderen gut machen mit unserer Linie! Guten Mutes geht es weiter.

Zu wenig Wind - wieder mal Flaute

Die gelungene Umrundung der Tonnen mit mehreren Schiffen gleichzeitig ist wieder ein kleiner Erfolg für uns. Und dann beschließt der Wind ein Picknick zu machen. Fast stehend umrunden wir bei Flaute gemeinsam mit vielen anderen Regatta-Teilnehmern die kleine Insel Obun. Die Segel fallen zusammen, hängen wie nasse Säcke. Wir halten von Hand das Vorsegel auf, um zumindest ein kleines Lüftchen zu erwischen. Ankern und abwarten? Zentimeter um Zentimeter geht es vorwärts, jede noch so kleine Böe wird ausgenutzt. Uns kommt es vor wie eine Ewigkeit bis wir endlich die Inseln Artica Mala und Artica Vela sehen.

Um die müssen wir noch drumherum, dann geht es gerade aus durch bis in die Einfahrt nach Murter. Eigentlich ist das nicht weit aber bei Flaute sitzen wir an Deck und zählen jeden Meter, den wir dahin treiben. Und dann kommt auch der Wind wieder und dreht sich sogar - und das passt! Viele vor uns mussten hier noch kreuzen, wir können fast gradlinieg durchfahren! Perfekt. Nur noch eine Wende im Kanal von Murter und dann haben wir es geschafft! Zwischen Tonne und Schiff durch, unsere erste Regatta ist fertig!

Bei einem Bier und großem Buffet lassen wir die Tage Revue passieren. Das Team hat sich gut zusammen gefunden und die Abstimmung hat gepasst. Bestimmt war das nicht die letzte Regatta, aber mit unserer Oceanis wird es wohl nur noch zu einem Oldimer-Rennen gehen....

 

Kornati Cup 03.05.2018 letzte Wettfahrt Sturm und Flaute

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