marina Biograd bootsführerschein

Kornati Cup 02.05.2018 Up and Down

Kornati Cup 02.05.2018 UpandDown: Die Aufregung über den Protest hat sich schnell gelegt und gut geschlafen haben wir auch! Zum Frühstück gab es heute sogar Kaiserschmarrn für die ganz süßen Segler. Um halb 10 hieß es Ablegen. 94 Schiffe wie an einer Kette gezogen laufen aus und fahren durch den windstillen Kornati Nationalpark. Nach Biograd soll es heute gehen, wo am Abend im Wasserball-Stadion gegessen wird. Und es geht heute wieder los mit Upanddown!

 

93 Schiffe in der Flaute

Richtig - ein Schiff fehlt! Die Crew des Schiffes, was gegen uns einen Protest eingelegt hat, hat beschlossen, die Regatta zu beenden! Vielleicht haben es hier einige zu verbissen gesehen anstatt es sportlich zu nehmen. Fehler können immer passieren aber die Regeln sollte man schon kennen, es recht, wenn es um die Vorfahrt geht.

Im Gegensatz zu gestern warten wir heute nicht auf weniger Wind sondern überhaupt auf Wind. Wenn er kommt dann ziemlich instabil, unsere Windanzeige tut, als wäre sie verwirrt. Auf der Start-Kladde steht heute wieder ein Up-and-Down und wenn alles klappt, also der Wind mitspielt, dann gibt es noch eine weitere Wettfahrt bis nach Biograd. Diesmal steht die Planung für unseren Start schnell, wir haben dazu gelernt.

Die Sonne lacht und es macht sich während des Wartens sogar so etwas wie Urlaubsstimmung an Deck breit. Dann gibt es doch ein bisschen Wind, der segelbar ist. Die Tonnen werden gesetzt und es kann los gehen. Wir müssen die Tonnen zwei mal umrunden und dann wieder zurück zum Start. Die Wenden klappen mittlerweile fast perfekt, weder bleibt die Genua irgendwo hängen noch sind irgendwelche Tampen fest, wo sie es nicht sein sollen. So macht Up-and-Down Spaß!

 

Wir sind zufrieden!

Mit unserer Leistung als unerfahre Regatta-Segler und unserem nicht mehr jungen Schiff. Und wir haben im Ziel diesmal sogar noch einige Schiffe hinter uns. Wir finden, für dieses Mal haben wir uns tapfer geschlagen. Keine groben Fehler, vielleicht einmal ein wenig zu früh gewendet, sonst hätten wir es vermutlich auch ohne einen zusätzlichen Schlag geschafft. Nach dem Zieleinlauf verging eine gute halbe Stunde, dann verkündete die Regatta-Leitung, dass wir dem Startboot folgen sollten. Wir warteten gespannt auf eine weitere Wettfahrt aber das Startboot hat uns mangels Wind "nur in die Marina Biograd geführt.

Professionell hat ein Schiff nach dem anderen angelegt. Am Ende des Stegs wartete schon eine riesige Pfanne mit sehr leckerem Risotto mit Meeresfrüchten auf uns und ein kaltes Ozujsko (Bier) auf uns als Snack. Ein großes Buffet gab es dann später im Wasserball-Stadion. Wir haben noch lange an Deck gesessen, für die frühen Morgenstunden ist Regen und ordentlich Wind angesagt. Da wird morgen wohl wieder gepokert....

 

 

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